Mein Leben. Mein Labrador. 

 

Einer der beliebtesten Familienhunde in Deutschland ist der Labrador-Retriever.

Der Labrador-Retriever stammt aus Großbritannien. Er gehört einer anerkannten britischen Hunderasse an: FCI-Gruppe 8, Sektion 1, Standard Nr. 122. Das heißt, er gehört zu den Apportierhunden, Wasserhunden, Stöberhunden und ist somit hervorragend als Jagd- und Apportierhund geeignet.

Von Ost-Kanada über Großbritannien nach Deutschland!

Die Vorfahren der britischen Labrador-Retriever kommen von der Ostküste Kanadas. Den Namen erhielten sie von der Labrador Halbinsel. Labrador-Retriever waren im Ursprung schwarz. Heute erhält man Züchtungen in schokoladenbraun und in hellbeige bis gelb, bzw. bis fuchsrot. Der Labrador-Retriever Rüde wird ca. 56 bis 57 cm groß. Die Hündin dagegen ist etwas kleiner. Sie hat eine Widerristhöhe von 54 bis 55 cm. Vom Wesen her ist der Labrador ein sehr ruhiger sanfter Hund. Als kinderfreundlicher Hund kann er als gutmütig und geduldig bezeichnet werden. Er zeigt keine Scheu gegenüber Menschen und keinerlei Aggressivität oder Schärfe. Er macht auch alles mit, was man mit ihm macht. Wasser ist als Apportierhund immer noch seine Welt. Er läuft sehr gern und geht auch liebend gern spazieren. Er rennt, apportiert Spielsachen und eignet sich gut zum Toben mit Kindern.

Das kann ein Labrador-Retriever!

Der Labrador-Retriever eignet sich immer noch hervorragend als Jagdhund oder als Drogenspürhund. Er ist aber auch hervorragend als Blindenhund und als Diabetiker-Spürhund geeignet, nach entsprechender Ausbildung. Der Labrador ist bestrebt seinem Besitzer zu gefallen und er wird ein Leben lang ein treuer Wegbegleiter sein.


Wer sich entscheidet einen Labrador-Retriever in die Familie zu holen, sollte sich unbedingt an einen ausgewiesenen Züchter wenden. Labradore werden im allgemeinen relativ alt, für Hunde ihrer Größe.

Vom Welpen zum erwachsenen Hund!

Welpen trennt man am besten ab der 9. Woche von der Mutter und seinen Wurfgeschwistern. Wenn der Welpe in diesem Alter ins Haus geholt wird, sollte man seine angeborene Neugier nutzen, um ihm all das beizubringen, was er als erwachsener Hund können muss. Zuerst einmal muss sich der Welpe in die neue Umgebung eingewöhnen. Die Trennung vom Vorbesitzer, also ihm vertrauten Menschen und dem Muttertier, ist der größte Einschnitt, im Leben eines Labrador-Welpen.


Das was der Hund jetzt zuerst lernen sollte, ist die Stubenreinheit. Es ist sehr wichtig, dass sich der Halter ausreichend Zeit und sehr viel Geduld bei der Erziehung seines Hundes nimmt. Nach Möglichkeit sollten die ersten zwei Wochen Urlaub genommen werden, um rund um die Uhr für den Hund präsent zu sein. Der Welpe benötigt jetzt sehr viel Zuwendung, Ruhe und Geduld, um später ebenso geduldig seinen Halter zu begleiten. Wichtig ist, dass man sich beim Züchter genau sagen lässt, was der Welpe als Nahrung benötigt. Futter und frisches Wasser müssen immer dem Alter entsprechend sein. Kleine Leckereien während des Lernens sind erlaubt.

 

Weitere Informationen über den Labrador Welpen finden Sie auf dieser Seite.

Bevor der Welpe ins Haus kommt!

Bevor der Welpe in das Haus kommt, sollte man es welpensicher machen. Zum Beispiel werden Treppen so gesichert, das er sie nicht hinunter fallen kann. Man sollte auch bedenken, dass kleine Hunde alles anknabbern oder darauf herum kauen, denn auch sie bekommen Zähne. Also sollten Schuhe etc. vor ihm in Sicherheit gebracht werden. Nicht nur der Welpe lernt in der ersten Zeit, auch der Halter lernt sehr viel. Alles das, was er anerzogen bekommt, wird er später an den Tag legen.

  • Als Welpe bekommt er die ersten Impfungen beim Züchter. Alle weiteren Untersuchungen und notwendigen Impfungen erfährt man beim zuständigen Tierarzt.
  • Ein Labrador ist genügsam. Neben Schlafplatz und Näpfen für Fressen, bzw. Wasser benötigt er nur ein Halsband, eine Leine und einige Spielsachen zur Beschäftigung. Beachtet werden sollte, dass ein Hund kein Mensch ist. Demnach frisst der Welpe und heranwachsende Hund ausschließlich Hundefutter, kein Essen vom Tisch.

Wer alle Hinweise beherzigt und den Hund Art- und tiergerecht hält, wird an seinem Labrador-Retriever eine lange Zeit einen liebevollen und aufgeweckten Freund haben.